Die Vision von HerBioS

Selbst frisches Gemüse und Kräutern anbauen und dabei auch noch die Umwelt zu schützen. Das ist mein Credo. Ich habe 15 Jahre in der Meeresforschung gearbeitet, vorwiegend in Korallenriffen, und dort oft gesehen, dass vieles falsch läuft.

Ein Problem neben vielen anderen sind die viel zu großen Nährstoffkreisläufe, in denen durch Düngung der Felder zuviel Nitrat und Phosphat in Flüsse und Meere kommt. Es fehlt dann am Land und sorgt im Meer für Überdüngung und Sauerstoffkatastrophen. Die Nitratüberdüngung verursacht laut Schätzungen alleine in der EU bis zu 300 Milliarden Euro an Umweltfolgekosten. Pro Jahr!

 Selber anbauen hilft nicht nur sich erntefrisch zu ernähren, sondern auch Wege, Verpackung und Abfall auf Null zu reduzieren. Energieeffizienz ist nicht nur eine Frage der Lebensmittelart und der Anbaumethode, sondern vor allem auch der Beschaffung und der Zubereitung. Wer Kräuter, Salat und andere Gemüse zu Hause erntet und möglichst roh ist, lebt nicht nur am gesündesten, sondern ernährt sich auch ökologisch am effektivsten.

 

Der vertikale Anbau in Erde hat viele Vorteile: es lässt sich viel ernten, auch wenn der verfügbare Platz klein ist.  Pflanzen und Ernten fallen leichter als am Boden. Der durchgehende Erdkern der HerBioS-Systeme lässt sich zentral und auch automatisch bewässern. In Gärten mit vielen Schnecken ist das Gemüse in vertikalen Systemen besser geschützt. Die Systeme können auch als Abgrenzung, sowie als Sicht- und Lärmschutz dienen.

 

Ihr Jürgen Herler

 

HerBioS: Für grüne und essbare Städte und Gärten!